Sonne

BEWAHRE NATUR

Sonne und Natur

Sonne – Schlüssel für das Ökosystem

In unserem Ökosystem spielt das Sonnenlicht eine zentrale Rolle. Es ist der Motor für den Wasserkreislauf, für die Entstehung von Wind und für die Meeresströmungen. Sonnenlicht sorgt für eine Erwärmung der Erdoberfläche und der Atmosphäre. Im Zusammenhang mit dem Prozess der Fotosynthese schafft es auch die Voraussetzung für die Entstehung unserer Nahrungsmittel und der Brennstoffe. Und nicht zuletzt benötigen wir das Sonnenlicht, um gesund zu bleiben.

Sonnenlicht

Das von der Sonne abgestrahlte Licht besteht aus einem Spektrum von Wellen:

  • ultraviolettes (UV-) Licht – unsichtbar, nicht spürbar
    • UV-C-Strahlen
    • UV-B-Strahlen
    • UV-A-Strahlen
  • sichtbares Licht – mit dem Auge wahrnehmbar
  • infrarotes Licht – unsichtbar, als Wärme spürbar

UV-Licht

UV-C-Strahlung wird von der Erdatmosphäre in den oberen Atmosphärenschichten vollständig ausgefiltert.

UV-B-Strahlung wird abhängig vom Zustand der Ozonschicht bis zu 95 % durch die Atmosphäre ausgefiltert. Bei Störungen der Ozonschicht vergrößert sich allerdings der auf die Erdoberfläche treffende UV-B-Anteil. Der Erhalt der Ozonschicht bedeutet Lebens- und Umweltschutz.

UV-A-Strahlung erreicht weitgehend unbehindert die Erde.

  • UV-Strahlung ist auch im Schatten oder bei Bewölkung vorhanden.
  • Die Intensität ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie Jahres- und Tageszeit, geografischer Breite u.v.m.
    • Berge – Luft ist dünner und sauberer – starke Intensität
    • Schnee, Sand und Wasser – reflektieren und verstärken Intensität
  • UV-Strahlung ist ein wichtiger Umweltparameter. Die Intensität der UV-Strahlung wird weltweit ständig überwacht und als UV-Index veröffentlicht.

Ohne UV-Licht kein Vitamin D

Vitamin D ist lebenswichtig für den Körper. Streng genommen ist es aber kein Vitamin, sondern ein Prohormon. Im Körper liegt es als Cholesterol vor und wird mithilfe von UVB-Strahlung in das Prävitamin D3 umgewandelt. Während dieses Prozesses wird der Cholesterinspiegel auf ganz natürliche Weise gesenkt.

Mit Hilfe von Sonnenlicht werden 80 % bis 90 % des Vitamins hergestellt. Die Ernährung trägt nur einen geringen Anteil zur Vitamin-D-Versorgung bei, circa 10 % bis 20 %.

Überschüssiges Vitamin D wird im Fett- und Muskelgewebe gespeichert. Dieser Vorrat muss in der strahlungsreichen Zeit von März bis September durch einen regelmäßigen Aufenthalt in der Sonne angelegt werden. Dabei sollte die Haut langsam an das Sonnenlicht gewöhnt werden. Im weiteren Verlauf der strahlungsreichen Jahreszeit wird sie nach und nach unempfindlicher gegenüber der UVB-Strahlung. Ist dieser Speicher im Herbst voll, können Spätherbst und Winter im Idealfall überbrückt werden. Ein Bluttest im Herbst kann Aufschluss geben, ob die Konzentration hoch genug ist, um den Winter über gut versorgt zu sein.

Achtung: Vitamin D wird produziert, solange der Schatten kürzer ist als die eigene Körperlänge. Ein Aufenthalt in hellen Räumen reicht nicht aus, da die UVB-Strahlung nicht durch Fensterscheibenglas dringen kann.

Sonnenlicht tut der Seele gut

“Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich.” (alte Volksweisheit)

Wenn Sonnenlicht auf den Körper trifft, schüttet dieser vermehrt Endorphine aus. Man ist auf einmal motiviert, Dinge zu tun, zu denen man sich vorher nicht aufraffen konnte. Der Kopf hebt sich, der Körper richtet sich auf, man verspürt ein inneres Lächeln, fühlt sich beschwingt.

Sonnenlicht wirkt keimtötend

Je direkter und länger die Sonneneinstrahlung ist, umso deutlicher die desinfizierende Wirkung. Es lohnt sich also, die Wäsche in der Sonne trocknen zu lassen oder die Bettwäsche morgens in der Sonne auszulüften, bei jeder Gelegenheit die Fenster zu öffnen und das Licht durch das Zimmer fluten zu lassen.

Sonnenlicht macht Lernen Spaß

„Mir geht ein Licht auf!“ Begriffe wie „Erleuchtung“, „Geistesblitz“, „lichte Momente“ oder auch „ein heller Kopf“ lassen den Schluss zu, dass Licht eine positive Wirkung auf unseren Geist hat. Kaltes Kunstlicht (Leuchtstoffröhren) fördert Unruhe, Aggressivität und Hyperaktivität. Helle lichtdurchflutete Räume dagegen machen ruhiger und lassen die Lernleistung ansteigen. Sport und Spiel im Freien fördern den Lernerfolg.

Sonnenlicht sorgt für guten Schlaf

Sonnenlicht regelt den Tag-/Nachtrhythmus. Das Licht beeinflusst die Produktion der Hormone, die für Aktivität beziehungsweise Schlaf notwendig sind. Tagsüber genügend Tageslicht ist der Garant für genügend Serotonin, das Glückshormon. Und nur durch ausreichend vorhandenes Serotonin, kann in der Nacht auch genügend vom Schlafhormon Melatonin gebildet werden. Die Einwirkung von hellem Licht während des Tages von mindestens 3.000 Lux Lichtstärke, kann die Schlafqualität erhöhen. Da sich die meisten Menschen in Gebäuden aufhalten, sind Pausen mit „Sonne tanken“ sehr wichtig. Sie lassen sich hervorragend mit Bewegung verbinden, machen Spaß und heitern Körper, Geist und Seele auf.

Sonnenlicht lässt Augen gut sehen

Die „Grundnahrungsmittel“ für die Augen sind Licht, Farben und Dunkelheit in bester Qualität. Natürliches Sonnenlicht enthält alle benötigten Qualitäten.

Hinweis: Kurzsichtigkeit nimmt in letzter Zeit immer mehr zu und entsteht durch zu starkes Längenwachstum des Augapfels. Dies geschieht, wenn zu wenig Dopamin gebildet wird. Die Bildung von Dopamin wird durch helles Tageslicht angeregt und gefördert.

Ein ausgewogener Umgang mit Sonnenlicht bedeutet, die Vorteile zu nutzen und die Gefahren zu kennen und auszuschließen.

Gefahr durch UV-Licht

  • Abbau von Kollagen – vorzeitige Hautalterung, Falten
  • Schädigung des Erbgutes der Hautzellen
  • Sonnenbrand
  • Hautkrebsvorstufen
  • Hautkrebs
  • Sonnenallergie
  • Überpigmentierung
  • Schädigung des Auges

Schutz der Umwelt

Ein gesunder und verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt beginnt im Alltag.

  • Überflüssige Einwegprodukte aus dem Alltag verbannen
  • Unverpackt”-Läden unterstützen
  • Mehrfach verwendbare Tragetaschen nutzen
  • Ernährung überdenken (Tierhaltung ist für etwa 1/4 der globalen Treibhausgas-Emissionen verantwortlich)
  • Mehrweg statt Einweg
  • Obst und Gemüse lose kaufen
  • Bei Kosmetik auf Inhaltsstoffe achten
  • keine Putz- und Spültücher aus Mikrofaser verwenden

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  • Kleidung lange nutzen
  • Müll trennen
  • Reste aufbrauchen und bis zum Schluss nutzen
  • Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum
  • Stromschluckern den Hahn abdrehen
  • Stelle dir beim Einkaufen die Frage: Brauche ich das wirklich?
  • Bei Aktionstagen wie dem Coastal Cleanup Day, jährlich Mitte September, Ärmel hochkrempeln und Müll sammeln.
  • statt Auto zu Fuß oder mit dem Fahrrad kurze Strecken absolvieren

Fazit

Gott hat uns eine wunderbare Erde geschenkt. Sie ist voller Schönheit und Faszination.

Sie wurde uns von Gott als Pachtland gegeben, mit dem klaren Auftrag, sie zu bebauen und zu bewahren. Nehmen wir unseren Auftrag ernst!

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