Gesundheit ganzheitlich – seit 1899

Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege e. V. (DVG) wurde im Jahre 1899 in Friedensau bei Magdeburg gegründet. Zunächst war der DVG der Trägerverein der Friedensauer Anstalten (heute Theologische Hochschule). Dann entstanden in den ersten Jahren nach der Gründung ein Lebensmittelwerk (heute DE-VAU-GE-Gesundkostwerk, Lüneburg), eine Seifenfabrik (besteht nicht mehr), das Sanatorium Friedensau (heute Krankenhaus Waldfriede, Berlin-Zehlendorf), ein Altenheim (heute Adventwohlfahrtswerk Alten- und Pflegeheim Friedensau), das Senioren- und Pflegeheim Haus Wittelsbach, Bad Aibling, die Friedensauer Schwesternschaft) und weitere Einrichtungen.

Schon immer war die ganzheitliche Gesundheit ein Anliegen des DVG. So werden heute Gesundheitsberater, Ernährungsberater, Krisenberater und Gesundheitsevangelisten ausgebildet. In vielen Städten gibt es Regionalgruppen, die verschiedene Kurse und Seminare anbieten. Dabei wird auf ganzheitliche Gesundheitsvorsorge wert gelegt.

 

 

Träger

Der Deutsche Verein für Gesundheitspflege wird getragen von der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts. Seine ausführenden Organe sind Mitgliederversammlung, Vorstand, Zentralstelle, wissenschaftlicher Beirat. In den einzelnen Bundesländern ist er durch Landesstellen vertreten, die sich in rechtlich unselbstständige Regionalgruppen aufgliedern. Als von Christen getragener Verein sollen unsere Angebote auf biblischem Fundament stehen und wissenschaftlich untermauert sein. Die Angebote sollen frei von Esoterik und unbiblischen Philosophien sein. Dabei wollen wir uns kritisch mit den eigenen Lehren und denen unseres Umfeldes auseinander setzen.

 

Wie entstand die Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten?

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in Europa und in den Vereinigten Staaten Erweckungsbewegungen, die die Menschen zu einem bewussten und aktiven Christsein führen wollten. Eine dieser Bewegungen war die „Große Erweckung“ um 1840. Sie betonte besonders, dass Christus bald wiederkommen würde. In den USA berechnete der Baptisten-Pastor William Miller die Wiederkunft Christi für das Jahr 1844. Solche Versuche hatte bereits schon andere angestellt.

 

Jesus kam jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht wieder, die Gläubigen waren tief enttäuscht und dem Spott ausgesetzt. Die „Große Erweckung“ brach zusammen. Dennoch blieb eine Gruppe von Gläubigen übrig, die die Erkenntnis der „Großen Erweckung“ nicht einfach verwarf, sondern kritisch sichtete. Sie organisierte sich 1863 als die „Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten“ und gab sich die Form einer Freikirche. Die Siebenten-Tags-Adventisten betonen weiterhin die baldige Wiederkunft Christi, doch erkannten sie, dass man niemals ein Datum für dieses Ereignis berechnen kann.

 

Die Siebenten-Tags-Adventisten verstehen sich als Erben der Reformation. Für uns ist Christus die Mitte unseres Glaubens. Die Bibel ist für uns alleiniges Maß der Erkenntnis des Willens Gottes. Durch Gottes Geist durften wir längst vergessene Lehren wieder entdecken und nicht-christliche Einflüsse abstreifen. Wir verstehen uns als eine Gemeinde auf dem Weg. Wir sind nicht die allein seligmachende Kirche. Wir suchen den Dialog mit anderen Christen.

 

 

Die etwas andere Kirche …

 

Atmosphäre

Wir sind im Vergleich mit den Großkirchen in unserem Land eine kleine Kirche. Deshalb ist eine besonders familiäre und persönliche Atmosphäre noch möglich. Die oft beklagte Anonymität weicht hier echter Gemeinschaft von gläubigen Menschen. Hier können sie offen über ihren Glauben und ihre Fragen reden.

 

Gottesdienst

Unser Gottesdienst setzt sich zum Ziel, dass jeder sich einbringen kann. Unser Gottesdienst besteht deshalb aus einem Gesprächs- und einem Predigtteil. Gerade der Gesprächsteil bietet die Möglichkeit des Austausches über Themen des Glaubens. Der Gottesdienstbesucher ist deshalb nicht mehr zum bloßen Konsumieren verdammt, sondern kann, soweit er will, sich aktiv einbringen.

 

Zurück zum Ursprung

Für uns ist die Bibel alleiniger Maßstab unseres Glaubens. Im Laufe der Jahrhunderte drangen in die Christenheit verschiedene Auffassungen und Lehren ein, die nichts mehr mit dem Geist der Bibel zu tun haben. Unser Ziel ist deshalb die Rückkehr zum Glauben und Leben der ersten Christen. Daraus ergeben sich auch etliche Unterschiede zu anderen Kirchen, wie z.B. der andere Feiertag (Samstag) oder die Taufe von mündigen Menschen.

 

 

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